Luxemburg

1. Tag: 08.09.2026

Übernachtung bei Freunden

Da der Cousin von Johannes am Samstag des Wochenendes, an dem wir losfahren möchten noch seinen 40. Geburtstag feiert, planen wir die Abfahrt erst Sonntag. Dann bekommt Christina noch Probleme mit den Füßen und Gelenken. Sie geht Montag zur Apotheke, die allerdings das Medikament noch bestellen muss. Das kommt erst am Dienstag und somit verzögert sich unsere Abfahrt einen weiteren Tag. Johannes nutzt die Gunst der Stunde und montiert noch Solarpaneele auf den Van. Eine solide Konstruktion aus Systemprofilen, die auch als Dachgepäckträger für Kanus funktionieren sollte. Wo er schon dabei ist, wird auch noch der Fernseher auf 12V umgebaut.

Da wir eine Campertour mit mehrtägigen Zwischen-Fahrradtouren und Wanderungen machen möchten, dauert das Packen etwas länger. Immerhin müssen wir an alles denken, was man für 3 verschiedene Urlaube braucht. Um 13:30 Uhr sitzen wir im Camper und freuen uns auf die schöne Urlaubszeit. Unser Ziel ist der Rursee. Beim Quatschen während der Fahrt, kommen wir drauf, dass wir praktisch direkt vor der Haustür von guten Freunden vorbeifahren, die in der Nähe von Aachen wohnen. Spontan rufen wir an und fragen, ob sie Zeit für uns haben. Da der Abend bei ihnen noch nicht verplant ist, laden sie uns ein vorbeizukommen.

Als wir auf den Hof fahren wollen, steht dort bereits ein Bulli von einem Glaser, der spontan dort ist, um die Tür zu reparieren, die schon lange klemmt. Trotzdem heißen sie uns Willkommen und wir verbringen ein passt schöne Stunden mit lieben Menschen. Wir kochen gemeinsam das spontan auf die doppelte Menge geplante Risotto.

Trixie fühlt sich dort auch schon wie zu Hause und glaubt sie ist Chef. Der 10 mal so schwere Jagdhund unserer Freunde glaubt das anscheinend auch. Was für eine Zicke

Wir sitzen im Garten und bestaunen das neue Trampolin, der Jagdhund Ronja frisst eine Birne nach der anderen und schließlich fängt es an zu regnen. Das ist der Impuls für uns alle ins Bett zu gehen. Im Camper spürt und hört man den tosenden Sturm und es ist sehr gemütlich. Da man uns im Garten extra mit W-Lan versorgt hat, können wir das erste Mal unseren Campingfernseher testen und schauen Resident Alien auf Netflix.

2. Tag: 09.09.2026

Runde um den Rursee

40,2km/ 410hm

Es ist unser Hochzeitstag. Wir schlafen aus und verbringen noch ein Bisschen Zeit mit der Chefin des Hauses. Der Rest ist Arbeiten oder zur Schule. Johannes duscht, wir frühstücken im Camper und machen uns dann auf die Socken in Richtung Rursee. Christina bekommt zur Kühlung ihrer Knöchel noch ein paar abgeschnittene Wollsocken als Kompressen und los geht’s.

Füße kühlen mit aus Socken geschnittenen Stulpen

Christina geht es leider nicht gut und sie muss noch zwei Stunden schlafen. Johannes und Trixie machen eine Gassirunde, dann laden wir die Fahrräder ab und machen uns doch noch auf den Weg, den See zu umrunden.

Trixie ist natürlich dabei

Wir haben Aprilwetter und es ist windig. Der Weg ist teils der Eifelsteig und steil und steinig. Der größere Teil ist jedoch gut ausgebaut und mit den Gravelbikes befahrbar. Trixie wird in ihrer Lenkertasche ganz schön durchgeschüttelt.

Der Rursee mit nur wenig Wasser

An einer Rastplatzbank findet Christina 10 Cent. Passend bei Sonnenuntergang erreichen wir die Urftalsperre und genießen den gigantischen Ausblick. Zum Camper zurück geht es noch ein letztes Mal Berg auf. Zum Abendessen gibt es Dinkelnudeln mit Gemüse und Ziegenkäse.

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3. Tag: 10.09.2026

Römerpfad

13km/ 450hm

Wir schlafen erstmal aus. Johannes und Trixie sind zuerst wach und machen eine Gassirunde. Christina lüftet und richtet den Camper etwas her. Anschließend frühstücken wir gemütlich Spiegeleier auf Brot mit Käse und Joghurt. Wir fahren etwa 2 Stunden in Richtung Trier zum Wanderparkplatz Römerpfad in Butzenbach. Von dort aus geht es 13km weit durch die abwechslungsreiche Natur der Eifel. Zuerst sehen wir eine antike Kupfermine aus der Römerzeit. Eines der ältesten Bergwerke Europas. Hier wurden bereits vor fast 2000 Jahren Steine und Erz abgebaut. Die Römer haben kreisrunde senkrechte Schächte in Berg getrieben und dann horizontal abgebaut. Die Steine dienten unter anderem zum Bau der Porta Negra im nahegelegenen Trier.

Die nächste Spur der Römer findet sich etwas weiter entlang des Römerpfads und ist eine Langmauer. Ursprünglich 2m hoch und zwischen 65 und 90cm dick, umschloss sie nördlich von Trier beiderseits den Kyll. Eine Fläche von rund 220 Quadratkilometern. Noch ältere Zeugnisse menschlicher Präsens zeigen sich in der Genovevahöhle. Hier sind regelmäßig geformte Löcher sichtbar, in denen Hütten in der Höhle verankert wurden.

Die Grenovevahöhle beeindruckt mit ihrer Größe

Die Natur wechselt immer wieder ihr Erscheinungsbild. Von kargen Felsen über Mischwälder und Heide. Wir machen einen Abstecher auf eine Keltenhochburg und Felsen-Aussichtsplattform. Anschließend geht es zur Klausenhöhle, in der man über eine Leiter auf ein Plateau steigen und aus einem Fenster sehen kann. Dieses wurde wahrscheinlich innerhalb der letzen 2000 Jahre irgendwann geschaffen. Der erste verbriefte Bewohner der Klausenhöhle war ein aus Ägypten verbannter heiliger namens Athanasius.

Die nächste Station ist die Burg Ramstein. Laut Schild ist ab 18:00 Uhr kein Zutritt mehr gestattet. Das Tor steht jedoch offen und wir gehen hinauf. In der Abendsonne wirkt die Burg besonders schön. Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen und machen noch ein paar Fotos. Die Burg ist nur noch als Ruine vorhanden. 1681 wurde sie erstmals gesprengt und im Zweiten Weltkrieg erneut von einer Bombe getroffen.

 

Wir machen uns auf den Weg nach unten zum Parkplatz und laufen noch eine Schleife, um die Burg von weitem zu sehen. Die Brücke auf dem Weg ist nicht mehr vorhanden und wir müssen über einen Balken balancieren. Zum Glück üben wir das regelmäßig mit Trixie und sie hat es auch dieses Mal wunderbar geschafft.

Der Römerpfad auf dem Weg zurück zum Camper

Das Schild, dass der Römerpfad gesperrt ist, verunsichert uns ein wenig, aber wir gehen erstmal weiter. Es zeigt sich, dass der Pfad am Fluss entlang zwar gesperrt ist, der parallele Weg jedoch gut zu begehen. Da wir auf dem Wanderparkplatz sehr schräg stehen, fahren wir nach der Ankunft am Camper noch um zu dem an der Burg, den wir gerade gesehen haben. Dort steht man etwas besser und gerade. Leider gibt es hier kein Internet. Johannes versucht sein Hand am Dachfenster in Position zu bringen, was jedoch leider nur kurzzeitig zu schlechtem Empfang verhilft. Das Signal bricht immer wieder ab und schließlich ist es nicht mehr vorhanden. Wir kochen wieder Nudeln mit verschiedenstem Gemüse und Käse. Trixie ist platt und liegt zwischen uns, während wir unseren Tagesbericht auf dem Fernseher schreiben.

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4. Tag: 11.09.2026

Trier

12,7km/ 90hm

Die Nacht war kalt. Heute stehen wir etwas eher auf und bereiten zügig das Frühstück vor. Es gibt wieder Spiegeleier, lecker auf einem Käsebrot drapiert. Danach machen wir uns auf zum Kanuverein in Trier. Unterwegs kaufen wir noch etwas Proviant für unsere geplante Fahrradtour und holen noch etwas aus der Apotheke. Wir rufen an, bevor wir weiterfahren, um uns kurz darauf mit Burkhardt am Vereinsheim zu treffen.

Die Schlüsselübergabe dauert etwas länger als gedacht, aber wir werden freundliche empfangen und dürfen unseren Camper die nächsten Tage, während der Radtour auf dem Parkplatz des Rudervereins nebenan stehen lassen. Dafür erhalten wir extra einen Zettel für die Windschutzscheibe. Heute bleiben wir jedoch noch vor dem Vereinsheim des Kanuverein stehen. Es wird langsam warm. Christina nutzt die Vereinsdusche und danach planen wir eine spontane Runde mit dem Rad durch die Stadt. Wir fahren die Mosel entlang bis zu den Barbarathermen, weiter zu den Kaiserthermen bis zum Amphitheater.

Tickets für das Amphitheater

Dort bezahlen wir 5€ ermäßigt bzw. 6€ regulär und gönnen uns einen Blick auf und in die 120m langen und 140m breiten Anlage. Es ist beeindruckend. Was das wohl für ein Spektakel damals gewesen sein mag. Das können wir nur erahnen. Wir schauen uns in Ruhe um, auch unter der Erde.

Blick über das Amphitheater

Danach machen wir uns auf zum Stadtzentrum. Auf dem Weg kommen wir noch an einem Einkaufszentrum am Bahnhof vorbei und kaufen noch bei Rossmann ein paar Utensilien. Dann geht es weiter zur Porta Nigra. Das Ursprüngliche Stadttor, welches im Mittelalter zur Kirche umgebaut und danach wieder in seine ursprüngliche Form zurück verwandelt wurde. Leider befindet sich auf der Seite zur Stadt seit Anfang des Jahres ein riesiges Gerüst. Die Porta Nigra ist von der Seite komplett eingepackt zur Restauration.

Die Porta Nigra im Stadtzentrum

Wir schieben unsere Räder weiter durch die Fußgängerzone über den alten Marktplatz immer weiter bis zu einer Eismanufaktur. Wir können uns jeder zwei Kugeln und machen uns danach auf den Weg zurück zu unserem Camper. Dort kochen wir unser restliches Gemüse wieder mit Nudeln und Käse und bereiten unsere Fahrradtour vor, indem wir unsere Taschen packen und Essen abfüllen. Christinas zu kühlenden Medikamente legen wir vorsichtshalber mit einem Zettel in den Vereinskühlschrank, da Johannes es, bei dem aktuellen Stromverbrauch, den neu angebrachten Solarmodulen nicht zutraut, es über die Fahrradtour hinweg kühl zu halten. Wir lassen die Nacht ausklingen und freuen uns auf morgen. 

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5. Tag:

12.09.2026: 1. Tag Moselradweg 

Trier – Bernkastel-Kues 

69,7km/ 350hm

Wir starten sehr früh in den Morgen, da heute eine Inklusionsveranstaltung beim Verein stattfindet. Um 7 Uhr klingelt unser Wecker. Nach dem Frühstück parken wir unseren Camper auf dem Vereinsgelände des Rudervereins nebenan und bereiten alles vor. Den Schlüssel geben wir an einem der schon am Bootshaus rödelnden Vereinsmitglieder ab. Um 9:15 Uhr geht es los. Wir lassen unseren Camper auf dem Parkplatz zurück und rollen über die Brücke auf die andere Seite der Mosel um auf den Moselradweg zu gelangen.

Die Mosel bei strahlendem Sonnenschein

Das Wetter ist bombig. Schon früh merken wir, es wird ein heißer Tag und die Sonne brennt. Unser erster Stop liegt etwas ab vom Radweg höher in den Weinbergen gelegen. Die römische Urbana Villa. Eine ergrabene und zum Teil rekonstruierte Landvilla aus dem 2 Jahrhundert. Wir schließen unsere Fahrräder ab und machen einen Rundgang. Danach führt ein weiterer kleiner Abstecher zu einer anderen römischen Villa. Der Villa Mehring. Ebenfalls errichtet im 2. Jahrhundert.

Die Römervilla in Mehring

Bei Pölich an einem römischen Meilenstein mit Picknickbank im Schatten, legen wir eine kurze Pause ein. Danach führt der Weg durch viele Weinfelder. Wir genießen den Anblick und die leichte Fahrt ohne großartige Anstiege. In Neumagen haben wir unser letztes römisches Highlight für heute. Die Stella Noviomagi legt gerade ab. Das größte im deutschen Sprachraum nachgebaute schwimmfähige Römerschiff.

Die Stella Noviomagi in Neumagen

In Mühlheim an der Mosel kaufen wir noch ein paar Sachen im Netto ein, bevor es hinauf geht zur Andeler Schutzhütte. Dort verbringen wir die Nacht. Wir haben einen tollen Ausblick von dort oben auf Bernkastel-Kues und die Burg Landshut. Wir kochen Dinkelspaghetti mit Pesto und genießen den Sonnenuntergang, bevor wir uns ins Zelt legen.

Es wird laut. Ein Partyschiff und eine andere Veranstaltung mit Livemusik halten uns bei Laune. Wir waren durch das Echo erst verwirrt und dachten, dass ein Partybollerwagen den Berg hoch kommt. Das anschließende Feuerwerk gefällt Trixie gar nicht. Sie kuschelt sich vorsichtig an Christinas Seite. Die Nacht ist unerwartet und verrückterweise extrem warm. Christinas Hände brennen.

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6. Tag:

13.09.2026: 2. Tag Moselradweg 

Bernkastel-Kues – Reil

50,2km/ 440hm

Wir starten wieder früh in den Tag. Bereits um 7 Uhr morgens steht ein Mann vor dem Ausblick an der Schutzhütte. Wir packen unseren Klamotten, frühstücken und verlassen unseren schönen Schlafplatz um 8:30 Uhr. Es geht direkt bergauf. Wir wollen auf den Olymp. Auf dem Weg dorthin fällt Christina auf, dass an ihrem Fahrradständer eine Schraube fehlt und der Ständer dadurch nicht mehr viel hält. Außerdem löst sich dadurch immer wieder die Steckachsen des Hinterrades. Nicht ganz ungefährlich! Der Ständer darf erstmal nicht mehr benutzt werden. Kurz den Ausblick genossen, machen wir uns wieder auf den Weg den Schotterweg bergab. Teilweise ist es so steil, dass wir lieber schieben. Wir kommen direkt an der Burgruine Landshut raus. Eine ursprünglich von Römern im 4 Jahrhundert errichtete Burg, dessen Fundament später für eine Hohenburg diente. Wir schließen unsere Räder ab und schauen uns um, bevor es noch weiter hinab ins Tal nach Bernkastel-Kues geht. Dort gönnen wir uns direkt am Bären Brunnen ein Eis an der dort sich befindenden Eisdiele.

Beim Frischmachen auf den Toiletten bemerkt Christina zum ersten Mal, dass ihre Nase ganz rot ist und nicht nur das brennen der Hände sich zu einem Sonnenbrand entwickelt hat. Wir erfahren vom Eisverkäufer, dass es einen Fahrradverleih im Ort gibt, der uns mit einer Schraube aushelfen könnte. Wir machen uns daher auch noch auf dem Weg auf die andere Seite der Mosel um dort mit dem Verleiher zu sprechen. Dieser hat alles mögliche an M6 Schrauben, aber sie sind entweder zu kurz oder zu lang. Die einzig passende hat einen Senkkopf. Der nette Verleiher holt kurzerhand die Flex raus und tatsächlich erhalten wie eine extra auf die richtige Länge zurechtgeschnitte Schraube. Danach geht es weiter zurück auf den Moselradweg, der sehr flach, gut ausgeschildert und fahrbar ist. Wir kommen wieder gut voran. Durch Weinberge vorbei an Sonnenuhren und alten, aufgestellten Weinpressen. In Traben-Trabach angekommen geht es wieder mit einem Abstecher bergauf zur Burgruine Grevenburg. Dort machen wir auf einer Bank eine kurze Pause und genießen die Aussicht. Es zieht sich etwas zu und nieselt kurz ganz leicht. Hört dann aber wieder auf.

Burgruine Grevenburg in Traben-Trabach

Kurz noch einen Brunnen angeschaut, geht es weiter die Mosel entlang. Uns fallen viele Schienen zwischen den Rebreihen auf, die bemannt mit einem Wagen hochgefahren werden können. 10km weiter fängt es plötzlich an zu regnen und wir entscheiden uns, da wir gerade an dem Campingplatz Moselland vorbei fahren, dort zu bleiben. Wir schlagen unser Zelt auf und kochen an einer Bierzeltgarnitur, als der Regen aufhört. Danach machen wir uns geduscht auf ins Zelt. Christinas Hände brennen, wie Hölle. Mit nassen Socken von Johannes kühlt sie beide Hände die Nacht hindurch und kann vor Schmerz kaum schlafen.

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7. Tag:

14.09.2026: 3. Tag Moselradweg 

Reil – Treis-Karden

68,7km/ 440hm

Früh um 7 Uhr stehen wir auf und rödeln wieder alles zusammen. Christina nutzt noch einmal die Dusche und dann machen wir uns auf den Weg. Heute frühstücken wir auf dem Weg. Nach etwa 5km finden wir auch schon ein schönes Plätzchen halbwegs im Schatten. Ein Picknicktisch mit Bänken. Wir holen unseren Kocher heraus und machen Porridge, welches wir in Tüten mit Rosinen abgepackt dabei haben. Wir gießen das Ganze in unseren Haferl auf und schneiden einen frischen Apfel mit rein. Danach geht es weiter. Wir kommen durch einen Ort names Alf entdecken unterwegs noch den 16m hohen romanischen Lehmener Turm, welcher 1234 errichtet wurde. Die Sonne brennt. Wir versuchen alles mögliche, um Christinas Gesicht und Hände zu schützen.

Ein langärmeliges Thermoshirt schützt den Rest. Die Cappy unter dem Helm war nicht der renner. Wir halten am Wegrand an und sehen eine Frau die gerade mit der Gießkanne die Blumen gießt. Hier darf Christina auch kurz ihre Hände unter einem Wasserhahn abkühlen und sie bekommt von der Frau noch eine Schneckensalbe geschenkt, die helfen soll. Wir bedanken uns herzlich und fahren weiter. Christina trägt nun die grell gelb leuchtenden Schuhstulpen von Johannes an den Händen und seinen blauen Buff bis über die Nase und Ohren gezogen. Nicht gerade angenehm, aber gegen die brennende Sonne hilft’s. Wir fahren weiter bis nach Ernst und füllen dort am Supermarkt unseren Proviant wieder auf, von dem wir einen Teil schon wieder ein Stückchen weiter vor Cochem auf einer Parkbank auffuttern. Christina hat eine plötzliche Augenmigräne. Nach 10 Minuten ist diese wieder verschwunden und wir können in Ruhe unsere Brötchen mit Käse essen. Dann geht’s nach Cochem. Zuerst fahren wir direkt in den Ort zu einer Apotheke, um ein Kühlmittel für Christinas Hände zu kaufen.

Ausblick von der Reichsburg in Cochem

Danach fahren wir hoch zur Reichsburg. Wir verweilen dort nur kurz und erleben das im Minutentakt erfolgende Herankarren der Leute mit Kleinbusse und Taxen. Wir fahren weiter bis nach Treis-Karden und nehmen dort eine Straße raus aus dem Moseltal hinauf in die Berge. Es ist anstrengend, aber wir schaffen es die 210 Höhenmeter hinauf ohne zu schieben. Wir überlegen kurz, ob wir den Abstecher zur Burg Eltz heute noch wagen oder für morgen früh uns vornehmen. Wir entscheiden uns fürs Letztere und machen uns auf zur zuvor ausgesuchten Schutzhütte Keldung. 

Die Schutzhütte Keldung bei Treis-Karden

Dort angekommen, essen wir Antipasti und schlagen unser Zelt in der Hütte auf. Von hier haben wir leider nicht so eine tolle Aussicht, wie bei unserer ersten. Die Burg ist nur durch die Blätter der Bäume so gerade zu erahnen. Es gibt leider keinen Mülleimer und die Toiletten sind abgeschlossen. Christinas Hände brennen noch immer, wie Hölle. Sie schläft die Nacht fast gar nicht vor Schmerzen und befeuchtet die Socken zum Kühlen mehrmals wieder. 

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8. Tag:

15.09.2026: 4. Tag Moselradweg

Treis-Karden – Koblenz 

57,2km/ 360hm

Wir frühstücken gemütlich unsere restlichen Brötchen mit Fetacreme und machen uns bereit für die letzte Etappe. Es geht runter zum Aufstieg zur Burg. Ab dort dürfen keine Fahrräder mitgenommen werden. Es ist kurz vor zehn. Wir schaffen es noch gerade vor der Ankunft des ersten Busses oben zu sein. Als die Leute sich auf die Burg stürzen kehren wir direkt wieder um und gehen unseren kleinen Patt, welcher auch als Moselsteig ausgeschildert ist zurück zu unseren Rädern. Es geht erst noch einmal ein ganzes Stück bergauf, bevor uns dann der gestrige Aufstieg als Abfahrt erwartet. Es macht Spaß die Straße zurück bis nach Treis-Karden herunter zu rasen. Unten angekommen, überqueren wir die Brücke und radeln die Mosel entlang bis Alken zum Supermarkt. Ebenfalls ein EDEKA. Hier gibt es scheinbar keine anderen. Dort decken wir uns wieder neu ein und schieben unsere Räder etwas hinter dem Supermarkt hoch auf einen Wanderweg zur Burg und lassen uns auf einer Bank nieder. Wir essen wieder Brötchen mit Fetacreme und Hähnchenbrustscheiben im Schatten und Wettern die Sonne ein wenig ab, um uns dann an die letzten 28km zu wagen.

Christinas Fuß ist schon wieder geschwollen und wird auch langsam rot. Auch mehrere Mückenstiche haben es teilweise wieder durch die Hose und dem Pullover, sowie an den Knöchel geschafft. Hauptsache es wird nicht wieder zu einer Wundrose. Trixies Zunge muss sich weiterhin zurück halten. Wir machen uns weiter auf den Weg. Wir gelangen durch die letzten schönen kleinen Orte vor Koblenz und in Koblenz letztendlich zu unserem Ziel, dem Deutschen Eck. Dort wo die Mosel in den Rhein mündet. Es befindet sich eine voll mit Stickern beklebte Säule in der Spitze des Platzes vor dem beeindruckend großen Kaiser-Wilhelm Denkmal. 

 

Wir schauen uns noch ein wenig um, bevor es dann weiter zum Hauptbahnhof geht. In einem auf dem Weg liegenden Brunnen taucht Christina noch einmal kurz ihre Füße ein, bevor es mit dem Zug, der sich ein wenig verspätet, die selbe Strecke zurück nach Trier geht. Zurück in Trier springen wir noch einmal in den Supermarkt und rollen zurück zum Ruderverein. Johannes nimmt die Medikamente schon aus dem Kühlschrank vom Kanuverein, um danach festzustellen, dass unser Strom kurz vorm Ende ist. Daher fragt er noch schnell die Leute vom Ruderverein, um denen dann die Medikamente wieder anzudrehen. Auch hier können wir sie bis morgen im Kühlschrank lassen. Wir packen alles aus unseren Fahrradtaschen aus und räumen alles wieder in unseren Camper ein. Kurz darauf ist unser Strom weg und wir können nur noch Gürkchen und Eier im Licht der Taschenlampe snacken und danach die Nacht einläuten. 

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9. Tag 16.09.2026:

Campingplatz Minden an der Sauer

Recreation Day

Wir sind erschöpft von der Fahrradtour und Christinas Sonnenbrand braucht Erholung. Außerdem haben wir immer noch keinen Strom. Wir machen uns also früh auf den Weg zu einem Campingplatz und rufen dort vorher an, um sicherzugehen, dass wir schon früh dort einchecken können, um unsere Batterie zu laden. Vorher kaufen wir noch im Kaufland in Trier ein. Auf dem Weg dorthin ist eine Kreuzung mit Linksabbieger- und Rechtsabbiegerspur, von denen die rechte zuerst grün bekommt. Da ein Fahrzeug noch einscheren möchte, bleibt die rechte Spur trotz grün blockiert. Die ersten Autos fahren drumherum, eines bleibt stehen. Der Typ dahinter hupt ca. 20 Mal, bis die Frau aus dem 2. Auto den Kaffee auf hat, aussteigt und ihr völlig zu Recht zusammenscheißt. Daraufhin steigt er aus und mault den Fahrer des einscherenden Fahrzeugs an. Als der Verkehr dann endlich los rollt, sitzt er natürlich nicht in seinem Fahrzeug und gefährdet stattdessen zu Fuß sich selbst und den Verkehr.

Wir kaufen ein, fahren zum Campingplatz und erledigen ein paar wichtige Dinge. Christina schreibt Berichte und macht den Camper sauber. Außerdem plant sie die nächsten Tage und die morgige Wanderung. Johannes begibt sich auf die Suche nach dem Grund für unseren Strommangel. Der Kühlschrank läuft auffällig viel und der Kompressor stoppt so gut wie nie. Er zerlegt den Schrank auf der Suche nach dem Lufteinlass oder -auslass und stellt fest, dass der Vorbesitzer offenbar viel daran gesetzt hat, alle Lücken mit zusätzlichen Brettern zu verschließen. Es gibt nur einen dünnen Kanal, der vom Kompressor unter dem Kühlschrank nach oben führt. Die Abdeckungen werden entfernt und der Schrank geleert. Jetzt kann dort Luft zirkulieren und der Kompressor stoppt auch zwischendurch.

Spät am Nachmittag kommt die Besitzerin des Platzes vorbei um die Gebühr zu kassieren. Wir zahlen 25€, da wir Strom brauchen. Unseren 2,5kg Hund hat sie nicht berechnet. Insgesamt ist das ein sehr angenehmer Campingplatz mit sehr freundlichen und unkomplizierten Betreibern. Abends gibt es noch eine schnelle Trixie Runde, es werden Nudeln mit Gemüse und Ziegencreme gekocht und dann geht es ab ins Bett.

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10. Tag: 17.09.2026

Felsenweg 6

18,1km/ 300hm

Wir stehen früh auf und frühstücken. Während Christina duscht macht Johannes schon alles abfahrbereit. Die Toilette noch schnell geleert, Grauwasser abgelassen und Frischwasser aufgefüllt. Dann geht es los zu dem Parkplatz am Felsenweiher in Ernzen. Von dort aus starten wir unsere Wanderung: Den Felsenweg 6. Direkt auf den ersten Metern möchte Trixie kacken. Sie drückt und drückt, aber es kommt nichts. Wir stellen fest, dass der Po durch eingetrocknete Reste vom Vortag gemischt mit Fell so verschlossen ist, dass das nicht klappen kann. Es steht also noch eine Pofrisur an. Danach kann sie sich erleichtern und ist wieder wohl auf. Unser erstes Ziel ist der Felsenweiher, der hier vor etwa 200 Jahren von einem Pfarrer errichtet wurde, um den Ernzernern Arbeit zu geben und mit der Karpfenzucht Geld zu verdienen. Die Karpfenzucht war leider kein Erfolg, doch der Weiher überdauerte bis heute. Auch damals wurde er schon nach gärtnerischen Gesichtspunkten angelegt.

Anschließend geht es durch den Wald über mehrere Ausblicke unter Anderem auf Echternach und ein Stück Straße in die Teufelsschlucht. Christina stellt fest, dass wir nicht bis 15:00 Uhr zurück sein können und sagt ihren Spanisch Online Kurs ab. Der Weg ist sehr schön und die Felsformationen sehr beeindruckend. Es handelt sich um luxemburgischen Sandstein, wie er überall in dieser Gegend typisch ist. Unterwegs treffen wir Motorradfahrer, die offenbar die Höhenmeter unterschätzt haben und in ihren Kluften garen. Am Ende der Schlucht treffen wir auf zwei jugendliche, die sich auf ihrer Joggingrunde verirrt und ebenfalls durch die Teufelsschlucht gelaufen sind. Nun müssen sie zurück zum Anfang und fragen uns nach dem Weg. Da wir zumindest Handys mithaben, können wir ihnen den Weg die Straße entlang beschreiben.

Wir schauen uns nochmal den Felsenweiher an und machen in Ruhe Fotos, da jetzt niemand mehr hier ist. Anschließend geht es zurück zum Camper und wir fahren auf den Parkplatz Konstrëfermillen, von wo aus wir morgen den Mullerthaltrail machen möchten. Da dieser für eine Etappe etwas zu lang ist, überlegen wir mit dem Fahrrad das Auto umzufahren. Wir kommen auf die Idee, dass wir auch den Bus nehmen können und finden tatsächlich eine direkte Verbindung von 20 Minuten, die perfekt für uns passt. Noch schnell im Internet recherchieren, wie man in Luxembourg den ÖPNV bezahlt. Man weiß nie, manchmal geht das ausschließlich mit einer Kreditkarte, mancherorts nur bar. Die Luxemburgische Variante verpasst uns einen kleinen Kulturschock. Das Internet behauptet, der ÖPNV sei in Luxemburg bereits seit 2020 kostenfrei nutzbar. Auch für Touristen. Für jeden. Wir recherchieren zunächst ungläubig weiter, stellen dann aber fest, dass das stimmt. Verrückt, was in unseren Nachbarländern alles möglich ist.

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11. Tag: 18.09.2026

Mullertal Trail: 1. Etappe

17km/ 390hm

Wir stehen auf, frühstücken gemütlich und wundern uns, dass der 9:22 Bus nicht kommt. Erste Zweifel kommen auf, doch wir entscheiden uns, auf den 10:22 Uhr Bus an der Haltestelle zu warten. Er kommt. Fast pünktlich. Wahrscheinlich haben wir den 9:22 Uhr Bus einfach übersehen. Und es zeigt sich tatsächlich: Der Bus ist kostenlos. Trixie darf mit. Von der Haltestelle aus laufen wir über den Mullerthal Trail zurück zum Camper. 

Wir sehen interessante Pilze, lustige Bäume und zwengen uns durch enge Felsspalten. Der Weg wird markiert mit einem bordeauxroten „M“ und auch immer wieder mit grellen neonfarbenen Pfeilen, die wohl für einen Lauf hier hingesprüht wurden. Unterwegs treffen wir einen Franzosen, der sich mit dem Auto auf den Trail verirrt hat und uns nach dem Weg fragt. Wir können ein bisschen mit dem Handy helfen. Später sollen wir ihn auf dem Weg erneut treffen wenn er uns entgegenkommt.

Gigantische Felsen und Felsspalten

Abends entscheiden wir, dass wir die zweite Hälfte des Trails auf dem Rückweg durch Luxemburg machen und morgen erstmal ein Teil des Minett Trails im Süden von Luxembourg laufen. Auf dem Weg zum Stellplatz kaufen wir noch im Lidl ein. Der Stellplatz in Dudelange sieht auf dem ersten Blick komplett voll aus. Da wir ohnehin irgendwo wenden müssen, fahren wir dennoch darauf. Wir sehen zum Glück doch noch einen freien Platz und stellen uns dorthin. Heute Abend gibt es Quinoa mit Gemüse und Schokoreiswaffeln zum Nachtisch.

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12. Tag: 19.09.2026

Luxemburg Stadt

7km/ 120hm

Es ist heiß. Schon am frühen Morgen stellt sich heraus, dass sie Sonne wieder den ganzen Tag auf uns nieder brennen wird. Da die eigentlich für heute geplante Minett Trail Etappe von Dudelange nach Rumelange nur wenig Schatten bietet, überlegen wir heute Luxemburg Stadt zu erkunden und dort für Christina Handschuhe zu kaufen, damit ihre noch immer vom Antibiotikum sonnenempfindlichen Hände nicht weiter der Sonne ausgesetzt sind. Wir machen uns nach dem Frühstück auf dem Weg in die ca. 30 Minuten entfernte Stadt. Zunächst treibt es uns zu einem Intersport. Dort bekommt Christina Handschuhe im Angebot für 10€. Wir fahren etwas südlich von Luxemburg Stadt auf einem Park and Ride Parkplatz namens Kockelscheuer. Von dort nehmen wir die Linie 18 zur Haltestelle Foundation Pescatore und drehen eine Runde zu Fuß durch die Stadt.

Wir sind überrascht über die Höhenunterschiede in der Stadt. Es gibt sogar einen Panoramaaufzug: Pfaffenthal von 71m Höhe, den wir nutzen, um ins Thal zu gelangen. Von dort aus starten wir unsere Runde über die alte Stadtmauer hinweg. Von dort oben, über den Kasematten, haben wir einen tollen Blick auf die Abtei Neumünster und das Alzette-Tal.

Blick auf das Alzette-Tal

An einer zuvor ausgesuchten Eismanufaktur gönnen wir uns jeder drei Kugeln für insgesamt überraschend teure 16€. Wir setzen uns auf die Terrasse und genießen das zumindest sehr leckere Eis und machen uns danach weiter auf dem Weg durch die Stadt über die Adolphe Brücke zurück am Gëlle Fra Denkmal vorbei. Dort gibt es einen Wasserspender, der auch ein Hundesymbol trägt. Trixie hat jedoch wie so oft keinen Durst. Wir machen noch einen kleinen Abstecher in den tiefer gelegenen Park und kehren dann über die Altstadt und durch den Stadtpark zurück zu der Bushaltestelle von der wir gekommen sind. Die Linie 18 bringt uns zurück zum Parkplatz auf dem gerade eine „Party“ stattfindet. Noch immer begeistert und ungläubig von den hier kostenlosen öffentlichen Verkehrsmitteln, fahren wir mit unserem Camper wieder zum gleichen Lidl wie gestern und danach zum selben Stellplatz. Dieser ist leider, wie schon von uns an einem Samstag Abend vermutet, voll. Wir finden jedoch einen viel schöneren Parkplatz ganz in der Nähe. Wir kochen Gemüse mit Nudeln und genießen den restlichen Abend. 

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13. Tag: 20.09.2026

Minett Trail: Rumelange nach Dudelange

11,1km/ 200hm

Früh morgens füllt sich plötzlich der Parkplatz und nicht nur das, die Autos parken sogar die ganzen Straßen bis den Berg hinauf zu. Die Leute tragen Wanderausrüstung, aber auch Familien mit Kinderwagen verschwinden in der Straße die bergauf führt. Wir sehen nur luxemburgische Kennzeichen und fragen uns, ob es hier immer so voll ist am Wochenende. Unser Plan für heute steht fest. Wir gehen die Straße hinunter über eine Fußgängerbrücke über die Bahnschienen in den Ort bis zur Bushaltestelle Schnauzelach.

Der Bus Nr. 5 steht schon zur Abfahrt nach Rumelange Gare bereit. Der Busfahrer raucht noch kurz zu Ende und dann steigen wir ein. Mit uns betritt eine Frau den Bus. Sie erzählt uns, dass heute ein Volksmarsch mit Distanzen von 5/10/21 km stattfindet. Sie hat gerade die 10km beendet und zeigt uns ihren Rucksack mit den daran baumelnden Becher zum Getränke auffüllen. Sie ist nun auf dem Weg mit dem Bus nach Hause. Wir sprechen zunächst in Englisch, bis sie erwähnt, dass wir auch auf Deutsch sprechen können. Sie erzählt uns, dass Deutsch und Französisch Amtssprache sind und Luxemburgisch eine eigene Sprache ähnlich dem Trierer Platt ist. Interessanterweise haben wir uns schon die letzten Tage gefragt, ob es luxemburgisch gibt, da es für etwas wie holländisch klang, jedoch etwas anders.

Der Minett-Trail mit seiner roten Erde

An der Bushaltestelle Rumgelange Gare steigen wir aus und laufen den Minett Trail zurück nach Dudelange. Es ist Herbst und der Wegrand ist voll von bunten Beeren. Wir genießen die Aussicht auf Tétange, die schöne rote Erde und riesigen Steilwände, die hier vom Eisenerz und deren Abbau zeugt. Auf dem Bremsberg Laangenaker stoßen wir auf ein Bremshäuschen mitten im Wald. Dort wurden zur Ansicht noch ein paar sogenannte „Buggis“ kleine Förderwagen zum Eisenerztransport auf ein Stück Schienen hinterlassen und ausgestellt.

Etwas weiter den Weg entlang entdecken wir den hinterlassenen „Schlakewon Humpen“ Dieser steht an einem Abgrund, wo man ihm seines Inhalts entleerte. Da der Kübel in seiner Kippstellung stehen gelassen wurde, lässt Christina sich mit der Räuberleiter von Johannes hineinhiefen, um dort die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen. Am Ende des Weges, sehen wir überall die Schilder vom Marsch und kommen über der selben Bergstraße an unserem Camper an, die die Leute heute morgen zum Marsch hinaufgestürmt sind. Da der Camper auf dem Parkplatz die Nacht über sehr schräg stand, fahren wir die 500 Meter wieder zurück auf den Stellplatz der Nacht zuvor. Da es wieder freie Plätze dort gibt, nehmen wir einen der Plätze für uns ein und kochen wieder Nudeln mit Gemüse und lassen die Nacht ausklingen.

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14. Tag: 21.09.2026

Minett Trail: Belvaux nach Esch-sur-Alzette

6,67km/ 110hm

Wir können noch einmal auf dem Stellplatz die Toilette, Abwasser und Müll entsorgen, bevor wir ins Zentrum zum Schwimmbad fahren. Da der Parkplatz vor dem großen Sportzentrum jedoch schon voll ist, suchen wir einen Platz an der Straße. Dort müssen wir zwar alle 30 Minuten ein Ticket ziehen, das ist jedoch kostenlos. Johannes will als erstes ins Bad, da er nur duschen möchte. Er ist um 10:15 Uhr dort. Montags ist von 8-11 Uhr jedoch nur für Schüler Eintritt. Daher entscheiden wir uns doch schon gemeinsam zu frühstücken. Um punkt 11 Uhr betritt Johannes dann das Schwimmbad zum duschen und danach geht Christina. Johannes fährt in der Zeit den Camper um auf die andere Straßenseite, um mit den Solarmodulen in der Sonne zu stehen. Christina findet zunächst keinen Schrank, der sich schließen lässt. Viele der offenen Schränke blinken einfach nur rot. Als sie doch noch einen Schrank mit grünem Licht erwischt und ihre Sachen einschließen kann, schwimmt sie eine halbe Stunde, duscht danach und kehrt zurück zum Camper. Ihr fällt immer mehr auf, dass es doch keine Einbildung ist, dass ihre Haare immer stärker wieder ausfallen. 

Es geht nach Schifflingen zum Bahnhof, wo auch alle Parkplätze voll sind. Auf der Suche nach einem anderen Parkplatz, finden wir in Esch-sur-Alzette in der Rue de Stade auf einem Berg einen Parkplatz, auf dem man bis 18:00 Uhr für 3 Stunden kostenlos parken kann. Wir essen bis 15:00 Uhr noch ein bisschen und basteln danach eine Parkscheibe, um von dort aus den Camper verlassen zu können. Den Berg über einen großen Spielplatz im Park hinunter gelangen wir auf eine Fußgängerbrücke, die mit einem Fahrstuhl hinunter zum Bahnhof und zu unserer Bushaltestelle führt. Wir fahren zu der Haltestelle Lycee in Belvaux. Und entdecken wieder direkt das Schild mit dem M des Minett Trails, welches wir durch die Industriekultur zurück zum Camper folgen. Wir sind beeindruckt von der gelungenen Integration der alten Industrie in die gerade neu gebauten hochmodernen Bürokomplexe. Da wir Trixie leider nicht mit auf einem Hochofen nehmen dürfen, besichtigt Christina diesen alleine, während Johannes einen Kaffee trinkt. 5€ kostet der Eintritt.

Eintritt für den Hochofen

Sie befindet sich während ihrer Besichtigung komplett alleine in dem Komplex. Sie bevorzugt die Treppe hinauf und nimmt allerdings den Fahrstuhl hinunter, um Johannes nicht so lange warten zu lassen. Dort oben hat sie einen gigantischen Ausblick auf die Industriestadt, die sich gefühlt komplett im Neubau befindet. Der Hochofen ist, anders als in der Zeche Zollverein, komplett mit Rostschutz glasiert. Wir gehen weiter den Weg durch die Stadt und gelangen auf eine sehr lange Fahrrad- und Fußgängerbrücke. Wir sind begeistert von der großzügigen luxemburgischen Rücksichtnahme auf Nicht-Auto-Fahrer. Zurück am Camper angekommen, fahren wir auf einem Stellplatz am Sportplatz nach Wasserbilligerbrück. Wir sind die einzigen die dort die Nacht verbringen und essen Snacks zu Abend. 

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15. Tag: 22.09.2026

Sauertalradweg: Echternach nach Wasserbilligerbrück

29,3km/ 100hm

Nach dem Frühstück laden wir unsere Räder ab und breiten die Fahrt vor. Wir rollen wieder auf die luxemburgische Seite zur Bushaltestelle, sehen dass der Bus doch nur stündlich fährt und warten 40 Minuten, der Sonne mit dem Rücken zugekehrt. Es wird wie bislang jeder Tag unserer Reise wieder ein sonniger. Wir haben nicht viel Hoffnung, dass uns der Bus mit unseren Fahrrädern mitnehmen wird und planen im Kopf die Tour schon etwas um. Als der Bus ankommt winkt uns der Fahrer schon heran. Wir steigen ein und er kommt sofort zu uns nach hinten gelaufen.

Er erklärt uns, dass wir bei den Rädern stehen bleiben sollen und anderen Mitfahrern den Weg freimachen sollen. Wir sind positiv vom freundlichen Busfahrer und der unproblematischen Mitnahme der Fahrräder überrascht. Direkt am ersten Sitz zum Ausstieg sitzt ein Luxemburger der uns auf deutsch anspricht, dass es kein Problem sei. Er ist überrascht, dass wir Deutsche sind und erzählt uns über schöne Orte in Luxemburg und über das Arbeitsleben. In Echternach steigen wir an der Haltestelle Morgenstern aus. Dort wird direkt eine Umleitung für Radfahrer und Fußgänger ausgewiesen, der wir folgen. Wir überqueren die römische Brücke wieder auf die deutsche Seite und fahren den Sauertalradweg zurück nach Wasserbilligerbrück. Dort mündet die Sauer in die Mosel. Der hauptsächlich alte Bahntrassenweg führt uns unterwegs durch den 336m langen Ralinger Tunnel. Danach kaufen wir dort in einem relativ neuen Norma Supermarkt und der Bäckerei daneben etwas ein und setzten uns nicht viel weiter den Weg entlang auf eine Bank im Schatten. Wir genießen das Essen und lassen uns Zeit.

Das römische Bad in Mesenich

An einem umgebetteten römischen Bad entlang kommen wir am frühen Abend in Wasserbilligerbrück an und fahren über die Brücke zurück nach Luxemburg um dort am Mosaikzeichen ein Foto zu machen. Ein Mann übt mit seiner kleinen Tochter dort Fahrradfahren und fragt uns, ob wir ein Foto von uns zusammen haben möchten. Wir kommen kurz ins Gebräch und auch hier sind wir verwundert über seine Verwunderung, dass wir aus Deutschland kommen. Wir rollen zurück zu unseren Camper und fahren wieder auf den Parkplatz Konstrëfermillen bei Consdorf, um morgen mit dem Fahrrad nach Echternach zu fahren.

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16. Tag: 23.09.2026

Echternach

19km/ 40hm

Wir stehen spät auf und frühstücken in Ruhe. Mit dem Fahrrad fahren wir heute über dem Radweg nach Echternach. Bis Consdorf geht es bergauf und von da an nur noch bergab bis nach Echternach. Wir fahren durch den Wald durch einen Canyon aus Sandsteinfelsen hindurch und an einer verlassenen Mühle vorbei. In Echternach angekommen stellen wir unsere Räder an der Römervilla am 1970 künstlich angelegten Echternachers See ab. Wir schauen uns kurz die Villa von einer Plattform von oben an und staunen nicht schlecht über den riesigen Schwimmingpool, den der noch immer mit Wasser befüllt ist.

Wir machen eine Runde gegen den Uhrzeigersinn zu Fuß um den See. Wieder sehen wir viele Spielplätze und eine großzügige Parkanlage mit Pavillon. Es tümmeln sich viele Fische im Wasser und wir schauen zwei Schwänen dabei zu, wie sie abwechselnd mit dem Kopf unter Wasser tauchen. Nach unser vollendeten Runde fahren wir noch einmal in die Innenstadt, um uns auch diese anzusehen. Christina schließt ihr Fahrrad am Marktplatz ab und Johannes schiebt seins mit Trixies Korb durch die Stadt. Wir drehen eine Runde an der Sauer über die Basilika zurück in die Stadt. Dabei kommen wir an dem Rokoko Pavillon vorbei.

Blick vom Rokoko Pavillion im Echternacher Stadtpark

Dort spielen zwei Männergruppen Boule und Christina steigt noch die Treppen hinauf um festzustellen, dass dort scheinbar auch Hochzeiten stattfinden. Wir gelangen in die Stadt und Christina kauft noch eine Postkarte für ihren Neffen. Danach steigen wir nach einem Stop am Supermarkt zurück an der Bushaltestelle dort gegenüber in den Bus zurück nach Consdorf. Auch dieses Mal fahren wir problemlos mit unseren Fahrrädern Bus. An unserem Camper angekommen verbringen wir die Nacht noch ein weiteres Mal dort und fahren dafür nur einmal kurz auf dem dort geradesten Parkplatz, der die Nacht zuvor besetzt war. 

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17. Tag: 24.09.2026

Mullerthal Trail: 2. Etappe:

18,4km/ 430hm 

Wir stehen früh auf und nehmen den Bus um 9:22 Uhr nach Echternach. Hier haben wir die erste Hälfte des Mullerthal Trails begonnen und werden heute die zweite Hälfte und somit die Gesamte Route 2. beenden. Von der Bushaltestelle aus verschlägt es uns erst noch einmal zu dem Kaufzentrum gegenüber um nach einem Briefkasten zu suchen. Das Postzeichen auf unserem Handy führt uns jedoch nur zu einer Packstation. Ein älteres Pärchen kann uns leider auch nicht helfen, worauf wir uns entscheiden unterwegs einen Briefkasten aufzusuchen. Es geht wieder bergauf.

Mit einem letzten Blick auf Echternach verabschieden wir uns in den Wald. Zunächst gelangen wir durch die „Wollefsschlucht“ und machen einen kleinen Abstecher eine Treppe hinauf zu einer Brücke, die auf den Kopf eines anderen Felsens führt. Auch auf diesem Abschnitt des Wanderweges gelangen wir wieder durch Felsspalten sogar als Labyrinth benannte Felsdschungel. Brücken wie den Chipkapass überquert gelangen wir „Huel Lee“ Höhle und dem Amphitheater.

Im Sandstein von Menschen geschaffene Höhlen. Die kreisrunden Spuren an den Felswänden zeugen von einer Mühlensteingewinnung vor allem im Mittelalter aber auch eine römische Nutzung wird vermutet. Wir gelangen durch den Ort Berdorf. Ein riesiger Campingplatz bildet für uns den Ortseingang. Im Ort finden wir einen Briefkasten am Ratshaus und einen kleinen Supermarkt um ein paar Snacks für unterwegs zu kaufen. Wir stoßen auf eine gemischte Gruppe Wanderer, die wir und die uns einige male überholen. Trixie fällt denen sofort ins Auge und sie haben Spaß daran, wie Trixie die Treppen herunter saust.

Gigantische Felsspalten begleiten uns auf der ganzen Wanderung

Es geht weiter durch Felsspalten und über eine Hängebrücke bis zum Wahrzeichen Luxemburgs. Es fängt schon leicht an zu dämmern. Wir sind zunächst alleine an den Schiessentümpel, als plötzlich mehrere Leute sich auf die Brücke und unten auf dem Steinen vor dem Wasserfall stürzen. Den Abstecher zu der Kalktuffquelle wagen wir nicht mehr. Wir laufen die 3km direkt auf dem Trail zurück zu unserem Camper. Dort kochen wir wieder Nudeln mit Gemüse und lassen den Abend noch einmal dort ausklingen. 

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18. Tag: 25.09.2026

Nat’Our Route 5: Vianden – Falkenstein

14,3km/ 480hm

Nach dem Frühstück fahren wir los nach Vianden. Dort finden wir noch einen kostenlosen Parkplatz an der Straße Route de Diekirch bergauf, die aus dem Ort führt. Von dort haben wir schon einen einmaligen Blick auf das Schloss und machen uns auf den Weg zum Wanderweg, welcher für uns am Schloss beginnt. Auch heute wird es wieder heiß. Christina ist, wie schon jeden Tag wieder mit Buff und Capy ausgestattet. Wir wandern die Nat’Our Route 5 vom Schloss Vianden zur Burgruine Falkenstein um den Our Stausee herum. An der Staumauer angekommen, ist diese jedoch gesperrt. Wir sehen Arbeiter auf der Mauer, finden jedoch eine andere Brücke, die uns genauso gut über die Our führt.

Die Staumauer ist lustig. Auf ihr sind 5 Arbeiter, die an dem Bau der Staumauer beteiligt waren, als Negativ verewigt. Dies wurde allein durch die Entfernung der Bewachsung auf der Staumauer erreicht. Wir wandern die Straße hinauf und rein in den Wald. Es geht in der Mittagssonne ohne Baumbewuchs stark bergauf über den Kamm des Berges. Von dort aus haben wir einen Überblick über den gesamten See. Wir machen eine Mittagspause auf einer Bank mitten in einem Stück kaputten Fichtenwald und erreichen kurz danach die Burg Falkenstein.

Der Weg ist mit einem grünem Blatt gekennzeichnet

Dort hören wir laut Musik und sehen anhand einer langen Leiter angelehnt an der Burgwand, dass hier scheinbar Restaurationsarbeiten stattfinden. Es geht wieder bergab und über eine Fußgängerbrücke über die Our auf die andere Seite zurück nach Luxemburg. Dort geht es dann wieder steil bergauf an einer kleinen Kapelle vorbei bis zu einer Schutzhütte. Dort kommen uns die ersten Wanderer entgegen. Es ist nicht mehr weit bis zur Seilbahn zum Schlossblick. In der Abendsonne erleuchtet sie noch einmal in einem ganz anderem Licht. Wir sind zufrieden den Weg in dieser Richtung gewandert zu sein. Zu Beginn des Weges lag die Sonne hinter der Burg und lies diese in ihrem Schatten versinken. Wir gehen bergab zurück in die Stadt und zurück zu unserem Camper.

Heute einmal im Vergleich zu den anderen Tagen früh von unserer Wanderung zurück entscheiden wir uns unsere Freunde anzurufen und uns schon mal für morgen Vormittag anzukündigen und Luxemburg zu verlassen. Wir verlassen das Land bei Weiswampach an der Grenze mit einer letzten Tankfüllung für 2,09€ pro Liter Diesel und fahren bis St. Vieth. Dort wollen wir auf einem Stellplatz unsere Toilette entleeren. Als wir auf dem Stellplatz ankommen, ist dieser voll von Autofreaks eingenommen. Wir haben Schwierigkeiten die Entsorgungsstation zu finden. Als wir diese dann doch schließlich finden und die Toilette entleeren können, hält uns hier jedoch nichts weiter. Wir suchen einen neuen Platz für die Nacht heraus. Dieser befindet sich am Lac de la Gileppe. Eine lange Sackgasse führt zu einem Kreisverkehr hinter dem sich nur ein riesiger Parkplatz befindet und neben im als erstes 4 Stellplätze. Als wir ankommen sind noch zwei davon frei. Eine Stunde später sind alle belegt. Wir lassen unseren letzten Abend im Ausland ausklingen, kochen und gehen verhältnismäßig früh ins Bett. 

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19. Tag: 26.09.2026

Sauerbraten bei Sonnenschein

Wir fahren über die deutsche Grenze nach Brand zur Schwimmhalle. Dort geht Johannes wieder als erster duschen. Christina versucht es danach mit ihrem Sportnavi, welches die Damen am Empfang nicht kennen, sie aber trotzdem umsonst rein lassen. Sie duscht dieses Mal ebenfalls nur, um mit der Antibiotikumeinnahme letzte Woche nicht wieder Komplikationen hervorzurufen und um schneller weiter zu den Freunden zu können. Wir haben uns für gegen 10 Uhr angekündigt.

Dort angekommen schrappt die Eiche über unser Camperdach. Unsere Freundin kommt mit dem Besen und hält den Ast für uns hoch, um bis an deren Wohnwagen heranfahren zu können. Andere Freunde haben sich für 1,5 Stunden später angekündigt und wir verbringen zusammen einen schönen Tag mit Sauerbraten unter der Eiche bei Sonnenschein, einer Hunderunde durch den Wald und einem lustigen Abend mit Quick Stop am Esstisch. Wir lachen bis uns die Tränen kommen. Zum Glück bekommen die Kinder nicht die versaute Seite ihrer Eltern mit, die bei diesem Spiel ganz klar zur Geltung kommt. Am späten Abend lässt ein Vorfall mit blutiger Nase bei den Kids auf dem Trampolin, den Abend langsam ausklingen mit Gesprächen über Hunde, dem morgigen Volkslauf, dem Altwerden und gemeinsamen Plänen in der Zukunft.

20. Tag: 27.09.2026

Abschied

Nach einem leckeren Frühstück und einer Hunderunde durch dem Wald machen wir uns und unseren Camper langsam abfahrbereit. Wir fahren 2,5 Stunden und kommen heile zu Hause an. Der Camper wird direkt ausgeräumt, sauber gemacht und alles wieder ordentlich im Haus verstaut. Der Stapel Briefe wird geöffnet und Christina wirft als erstes ihre nicht mehr weißen Schuhe in die Waschmaschine. Am Abend kommt ihr Rucksack ebenfalls in die Maschine. Wir kochen Hähnchenbrustfilets mit Reis aufgepimpt mit Feta und Oliven. Schmeckt fast wie Risotto. Leider klappt es nicht mehr unsere Freundin Sabine, die uns schon am Morgen zur Kürbissuppe eingeladen hat zu besuchen, da wir die Sprachnachricht erst abends abgehört haben und sie bereits Besuch von einer anderen Freundin hat. Wir lassen den Abend zufrieden ausklingen und schauen zurück auf eine tolle Reise in einem für uns zuvor nicht bekanntem Land.