Arnsberg
12.01.2025, Tag 1:
Höchster Berg von NRW, 13,7km/ 380hm
Morgens geht es los in Richtung Sauerland. Um die Fahrzeit möglichst kurz zu halten, entscheiden wir nur bis Willingen zu fahren und den höchsten Berg unseres Bundeslandes zu besteigen. Es handelt sich dabei nicht wie oft angenommen um den Kahlen Asten, sondern um den Langenberg.
Es ist Sonntag, es liegt Schnee und die Sonne scheint. Wir sind nicht die einzigen, die an diesem Tag auf die Idee kommen, an der Seilbahn zu parken. Die meisten der dort parkenden Besucher möchten Skifahren. Der Parkplatz ist sehr überfüllt und wir haben ein paar Schwierigkeiten, uns mit unserem langen T4 zurechtzufinden.

Wir treffen uns mit Freunden um den Tag gemeinsam zu verbringen. Sie haben einen Parkplatz gefunden und halten uns auch noch einen frei. So können wir sogar gemeinsam starten. Die Route führt uns über verschneite Hügellandschaften, durch tiefen Schnee im Wald und natürlich auch am Gipfelkreuz des Langenbergs vorbei. Insgesamt gehen wir 13,7 km bei 380 hm. Die Tour dauert 4 Stunden und ist auch für untrainierte Wanderer gut zu schaffen. Die Anstrengungen werden immer wieder durch schöne Wegabschnitte und Aussichten belohnt.
Nach dem Wandern gehen wir noch im Ort etwas essen und verabschieden uns von unseren Freunden. Für uns geht es weiter zu unserer bereits gebuchten Unterkunft in Arnsberg.
13.01.2025, Tag 2:
Arnsberger Aussichtsroute, 19,9km/ 550hm
Wir frühstücken gemütlich in der Küche unserer Ferienwohnung. Da der Kühlschrank vom Bulli noch auf Gefriermodus eingestellt war, können wir leider einiges wegschmeißen. Danach geht es direkt von unserem Apartment Riese – Sonnenstrahl in der Ringstraße aus los auf die Arnsberger Aussichtsroute, die einmal komplett um Arnsberg verläuft. Wir laufen im Uhrzeigersinn und stapfen bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel durch die verschneiten Wege. Teilweise haben wir einen wunderschönen Ausblick von oben auf die Stadt. Der Weg verläuft bis auf dem Römberg und führt dann wieder hinunter in durch die Stadt.
Dort führt ein Abstecher auf den Hexenplatz und bei Sonnenuntergang auf den Lüsenberg. Auf dem Rückweg durch die Straßen zu unserer Unterkunft entdecken wir in dem ein oder anderem Garten kleine Schneemänner.
14.01.2025, Tag 3:
Felsenmeer in Hemer, 12,8km/ 190hm
Christina hat heute Geburtstag. Wir frühstücken gemeinsam in unserer Ferienwohnung und danach machen wir uns auf nach Menden. Dort haben wir einen Termin in der Salzgrotte gebucht. Das ist für uns beide das erste mal in einer Salzgrotte. Da in dieser durch ein Gebläse salzige Luft geblasen wird, kommen wir ganz paniert dort wieder raus. Danach machen wir uns auf zum Parkplatz in Hemer. Von dort geht es zum Felsenmeer. Eine kleine Schlucht durchzogen mit Felsen, über der kleine Brücken verlaufen, um von dort aus das Meer besser zu überblicken. Die Wege sind sehr glatt. Wir drehen vorsichtig eine kleine Runde und machen uns dann auf den Weg zur anderen Seite des Parkplatzes, um unsere Runde noch etwas zu verlängern.
Bei Sonnenuntergang möchten wir im Hemer Sauerlandpark den Jüdenturm besteigen. Der Park kostet 7€ Eintritt. Bezahlen kann man per QR-Code und Paypal am Eingang. Natürlich ist der Prozess etwas umständlich und es werden unnötig viele Daten abgefragt. Am Turm angekommen müssen wir dann noch feststellen, dass er geschlossen ist und verlassen den Park etwas enttäuscht. Als abschließendes Highlight des Tages gönnen wir uns ein Abendessen in der Tapas Bar Rioja in Neheim und lassen den Abend ausklingen.
15.01.2025, Tag 4:
Panoramaweg Oeventrop, 16,2km/ 320hm
Nach dem Frühstück machen wir uns auf zu einem Wanderparkplatz bei Oeventrop. Im tiefen Nebel machen wir uns auf dem Weg über die Hühnenburg unter die Autobahnbrücke hindurch rein in Oeventrop. Der Panoramabilderrahmen ist bei dieser Nebelwand nur weiß befüllt.
Dann geht es weiter wieder raus auf dem Kamm um den Ort herum. Wir entdecken eine XXL Bank und legen eine kurze Pause ein. Nach über 16km kommen wir wieder bei unserem Parkplatz an und machen uns auf dem Weg zurück zu unserer Ferienwohnung. Unsere durchnässten Socken und Schuhe hängen wir an die Heizung und genießen den letzten Abend in unserer Ferienwohnung.