Reiseberichte

Monnickendam

21.12.2024, 1. Tag:

Ankunft in Monneckendam

Wir haben über Heiligabend ein Hausboot in Monnickendam gebucht. Das wird unser erstes Heiligabend alleine zu zweit. Wir freuen uns und starten mit unserem Bulli, unseren Fahrrädern und Trixie gegen 10:30 Uhr.

Am Nachmittag erreichen wir den Hafen von Monnickendam. Es ist kalt. Wir beziehen unser kleines Hauseboot „Maatrollie“

22.12.2024, 2. Tag:

Das Corpus Museum

Heute fahren wir zum 50 Minuten entfernten Corpus Museum in Oegstgeest bei Leiden. Dort taucht man in den menschlichen Körper ein und durchläuft alle Organe. Trixie lassen wir im Hausboot zurück. Die Vermieterin hat uns angeboten mit ihr später eine Runde zu gehen. Dazu haben wir mit Leckerlies das Anlegen der Leine geübt und sind zuversichtlich, dass es klappt. Das Halsband lassen wir vorsichtshalber schon um.

Hier befinden wir uns im Mund.

Nach dem Museumsbesuch geht es wieder zurück nach Monnickendam. Wir erfahren, dass sich Trixie gefreut hat, als Natasja an Bord kam um mit ihr spazieren zu gehen. Als sie jedoch die Leine anlegen wollte hat sie mit ihren 2,5kg so geknurrt und Unmut geäußert, dass sie nicht mit ihr gehen konnte. Sie konnte so lange aushalten und hat ihr Geschäft dann mit uns erledigt.

23.12.2024, 3. Tag:

Fahrradtour zur Insel Marken

Heute starten wir nach dem Frühstück um 11 Uhr mit einer Fahrradtour auf die Insel Marken. Es ist kalt, aber sehr sonnig. Mit dem Buff bis über die Nase gezogen, Handschuhen und Sonnenbrille auf geht es durch den Ort hindurch an der Hauptstraße die Küste entlang bis zum schmalen Damm zur Insel.

Der schmale Damm zur Insel Marken

Wir fahren den Damm entlang, über die Insel bis ans andere Ende zum Leuchtturm. Wir gehen auf den Leuchtturm zu, erkennen dann jedoch, dass er mit einem Zaun abgesperrt ist. Auf einer großen Wiese legen wir kurz eine Trixiepause ein.

Der Leuchtturm auf Marken

Danach fahren wir die Inselküste ab bis zum Hafen, wo wir in ein nettes Stübchen einkehren, um uns mit warmen Getränken wieder etwas aufzuwärmen. Es ist weihnachtlich geschmückt und der Blick aus dem Fenster bietet eine Hafenkulisse bei schönstem Sonnenschein.

Aufwärmen mit Ingwertee bei schönstem Blick auf den Hafen

Wir fahren den selben Weg wieder zurück nach Monnickendam und machen eine Abstecher zum Supermarkt im Ort. Nach 26km kommen wir wieder am Hausboot an. Gegen 15 Uhr entscheiden wir uns noch dazu eine Runde zu Fuß durch den Ort zu gehen. 

24.12.2024, 4. Tag:

Heiligabend in Zaanse Schans

Heute geht es wieder mit dem Fahrrad los nach Zaanse Schans. Eine Kulturerbestätte mit mehreren großen Windmühlen. Der Fahrradweg ist natürlich, wie erwartet sehr gut ausgebucht. Es geht nur geradeaus bis in die Stadt Purmerend von dort weiter bis an die Zaan. Es ist richtig diesig und kalt. Wir sind so durchgefroren, dass wir uns dringend in einer der Windmühlen aufwärmen wollen.

Wir gehen bis zur letzten Windmühle. So weit geht kaum einer der Touristen. Dort finden wir ein Plätzchen an einem kleinen Tisch mit einer Bank und trinken zwei Warme Getränke. Nach der Rückfahrt muss Christina direkt duschen, um wieder aufzutauen. Ihre Füße sind so eingefroren, dass sie wie auf rohen Eiern geht. Es ist unser letzter Abend.

In den Niederlanden ist es üblich, sich an Heiligabend mit der Familie im Restaurant zu treffen und den Abend gemeinsam zu verbringen. Entsprechend ausgebucht ist die Gastronomie in dem kleinen Ort. Nach einer verzweifelten Runde auf der Suche nach einem geöffnetem Restaurant im Ort essen wir Heiligabend wohl doch in unserem Hausboot, machen Bescherung und lassen den Abend gemütlich ausklingen. 

25.12.2024, 5. Tag: 

Zurück nach Hause

Zum Glück haben die Läden auch an Feiertagen in Holland geöffnet, so können wir bevor es zurück nach Hause und abends zu Johannes seiner Familie geht noch schnell einkaufen. Dann machen wir uns auf den Weg.