Ferienhof Köpf in Oberammergau
14.08.2025, 1. Tag:
Rothenburg ob der Tauber
Am Vortag um 18:00 Uhr geht es los. Wir sammeln Christinas Eltern ein und fahren heute bis nach Rothenburg ob der Tauber. Dort verbringen wir die erste Nacht im Gästehaus Eberlein. Im Dunkeln kommen wir an und gehen direkt zu Bett. Die Straße ist etwas laut, aber Christina plant eh noch einige Stunden die nächsten Tage. Nach dem leckeren Frühstücksbuffet checken wir aus und machen uns auf dem Weg zu Fuß in die Altstadt. Christina und ihre Mutter gehen hoch auf die alte Stadtmauer. Da Christinas Vater nicht gut zu Fuß ist, gehen er und Johannes unten weiter die Mauer entlang. Wir kommen zu dem berühmten Plönlein und anschließend zum Marktplatz. Dort setzen Johannes und Christinas Vater sich in ein Café, während Christina mit ihrer Mutter noch weiter eine kleine Runde zum Burggarten und zurück durch die Straßen ziehen.
Danach geht es zurück zum Auto und weiter Richtung Süden. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft, checken ein und fahren dann weiter zum Schloss Neuschwanstein. Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und nehmen den Bus hoch zur Marienbrücke. Dort ist einiges los. Wir schauen uns das Schloss von der Brücke an und gehen dann den Weg zu Fuß zum Schloss. Dort angekommen warten wir auf die Pferdekutschen, bis eine Frau uns mitteilt, dass diese wohl heute bei der Hitze nicht fahren.

Wir müssen daher den ganzen Weg zu Fuß runter zurück zum Parkplatz. Danach fahren wir wieder zurück nach Oberammergau. Auf der Fahrt meldet sich der Vertretungsarzt von Christinas Gastroenterologen, bei dem sie kurz vor dem Urlaub noch gewesen ist, und teilt mit, dass sie sich sofort ein Antibiotikum besorgen soll. In Oberammergau angekommen essen wir in, uns vom Hof empfohlenen, Hotel Wolf. Erst setzen wir uns nach draußen in den Biergarten. Von dort sitzenden Rauchern gestört, entscheiden wir uns jedoch dazu, uns reinzusetzen.
15.08.2025, 2. Tag:
Die Zugspitze
Heute hat Christinas Vater Geburtstag, daher soll es heute als Highlight mit der Zugspitzbahn auf die Zugspitze gehen. Hier in Bayern ist auch Feiertag. Daran hatten wir erst gar nicht gedacht. Wir sind nur dadurch aufmerksam geworden, dass uns gestern der Kassierer im Supermarkt einen schönen Feiertag wünschte. Wir schauen uns nach dem Frühstück erst einmal auf dem Hof um. Der Boxenlaufstall und die Milchkammer sind frei zugänglich und wecken unser Interesse vor der Abreise auf jeden Fall noch mit dem Bauern zu sprechen.
Danach geht es mit dem Auto bis nach Garmisch-Partenkirchen zum großen Parkplatz am Bahnhof. Von dort aus besorgen wir uns Tickets für die Zugspitze. Die Bahn bringt uns hinauf bis zum Zugspitzblatt. Es wird uns deutlich, dass nicht mehr jeder selbstverständlich hier hoch kommen kann. Ein Mann mit Rollator sucht vergebens die Toiletten. Da diese nur über eine Treppe zu erreichen sind und er keinen Schlüssel für das Behinderten WC hat, schließt Christina ihm die Tür für das Behinderten WC auf. Wir gehen raus aus der Gondelstation und sind überwältigt von der gigantischen Berglandschaft.
Nach einer kurzen Pause dort mit einem Snack bringt uns die Gondel hoch bis zur Zugspitze. Von hier oben sieht die Welt deutlich kleiner aus und es ist auch spürbar kälter. Da Christinas Vater noch nie Berge gesehen hat, freuen wir uns alle über die strahlenden Augen und darüber, dass er seine Höhenangst überwunden hat.

Die Gondel bergab fährt schnell. Innerhalb von 10 Minuten sind wir wieder unten. Dort setzen sich Johannes und Christinas Vater noch in die Eibsee Alm und Christina dreht mit ihrer Mutter noch eine Runde um den See. Um den See herum ist es recht flach und schattig.

Nach knapp 2 Stunden und 7km kommen sie wieder bei der Eibsee Alm an und sammeln die beiden Männer ein. Es geht ab durch ein Loch vom Zaun so gerade noch in den Zug. Wenn wir erst hätten um den Zaun rumlaufen müssen, hätten wir ihn verpasst. Zurück in Garmisch angekommen laufen wir 1km bis zum Restaurant „Wildschütz“. Wir haben Glück und bekommen den letzten Platz. Das Essen ist lecker und wir gehen satt und zufrieden bei Sonnenuntergang den Kilometer zurück und blicken dabei noch einmal auf die Zugspitze, die in der Ferne doch plötzlich so klein erscheint.
Später machen wir es uns noch bei Christinas Eltern im Zimmer gemütlich und lassen den Abend ausklingen. Christinas Vater ist froh und stolz darauf, dass er seine Höhenangst überwunden hat und er es heute auf den höhsten Berg Deutschlands geschafft hat.
16.08.2025, 3. Tag:
Walchensee und Martinskopf
An unserem letzten Tag machen wir uns als erstes auf zur Partnachklamm. Da es heute morgen etwas regnet, fahren auch hier die Kutschen wieder nicht. Christinas Vater bleibt an einem Café sitzen und wir laufen zu dritt weiter und schauen uns die Partnachklamm an. Johannes und Christina sind erst letztes Jahr hier gewesen auf dem Weg nach Slowenien. Dieses Mal laufen wir jedoch nicht den Rundweg, sondern drehen am Ende der Klamm wieder um und gehen den selben Weg zurück. Es ist ziemlich voll. Da der Weg nur sehr schmal ist, müssen wir uns immer wieder an den Menschen vorbeiquetschen.
Danach sammeln wir Christinas Vater wieder ein, schauen uns noch einmal die Skisprungschanzen am Olympia-Stadion an und machen uns dann auf den Weg zum Walchensee. Dort parken wir an der Herzogstandbahn Talstation. Wir fahren mit der Gondel hinauf bis zum Fahrenbergkopf und laufen das Stück bis zum Berggasthaus.

Dort essen wir eine Kleinigkeit und dann machen wir uns mit Christinas Mutter auf rauf auf den Martinskopf. Am Gipfelkeuz angekommen schmeißt sich Christinas Mutter zu Boden. Sie hat plötzlich schreckliche Höhenangst und bewegt sich von dort keinen Meter weiter hinauf. Wir schauen uns ein wenig um und machen Fotos und steigen dann gemeinsam zu dritt wieder ab hinunter zum Berggasthaus um dort Christinas Vater wieder einzusammeln und zurück zur Bergstation zu gehen. Heute Abend essen wir im Dorfstüberl in Oberammergau. Danach will Christinas Mutter noch unbedingt Eis aus der Eisdiele schräg gegenüber.
Rinderkraftbrühe
Avocado-Kokos Shake
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